Kaum ein anderer Lebens- und Arbeitsbereich hat sich in den letzten Jahrzehnten so stark gewandelt wie das Büro. Schreibtisch, Bürostuhl und Telefon sind zwar noch präsent, geblieben sind auch die kleinen Helfer – Büroklammer, Bleistift und sogar der Ordner. Doch die Gesamtheit der historischen Bürotätigkeiten wie Texte verfassen, stenographieren, terminieren, kopieren, archivieren, ordnen, buchführen, rechnen, verhandeln oder übermitteln hat der PC integriert, und damit auch die klassischen Aufgaben des Büropersonals, der Sekretärin, des Buchhalters. Heute steht selbst der eigentliche Schauplatz zur Diskussion, das fixe Büro, einst unabdingbare Voraussetzung für die Organisation und administrative Bewältigung der Waren- und Gedankenströme. Die Ausstellung zeichnet verschiedene Bürowelten von gestern, heute und für morgen und präsentiert die dazu gehörenden Geschichten ihrer Insignien und Objekte.
Gleichzeitig bietet die Ausstellung Raum für einen realen Arbeitsplatz: Das Forschungsteam des Projektes "human building ® office" der Hochschule Luzern – Technik & Architektur nimmt an den Bürowelten im wahrsten Sinne des Wortes aktiv teil: Es richtet ihren Arbeitsplatz mitten in den Ausstellungsräumen im Gewerbemuseum ein, überprüft in diesem Umfeld verschiedene Bürokonzepte und lässt sich dabei über die Schulter schauen. Wobei gilt: Kommunikation ist nicht nur erlaubt, sondern auch erwünscht. |
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