29.05.05 – 09.10.05

Hertzflimmern

Logo Hertzflimmern
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Ausstellungsplakat (Ausschnitt), Grafikdesign: Tim A. Landheer
Augen zu und hinhören: Für einmal widmet sich das Gewerbemuseum ganz der Welt der Geräusche, den lauten und leisen, den schrillen und feinen. Wir sind von einer ständigen «Alltagsmusik» umgeben, ohne sie zu hören. Zumeist wird sie uns nur dann bewusst, wenn sie als Lärm auf uns einwirkt. Die flüchtigen und zufälligen Geräusche in unserer Umwelt nehmen wir oft kaum wahr.
Ein Gang durch die Welt der Geräusche

«Hertzflimmern» bringt die versteckten Schönheiten der Nebengeräusche zu Ohr und zeichnet ein Hörbild der Gegenwart. Ein schallgedämpfter Hörgang führt in die Ausstellung. Installationen und Hörräume verführen zum Assoziieren und genauen Hinhören: Das zufällige Zusammenspiel von Geräuschen und Wörtern ruft Bilder und Erinnerungen wach; eine akustische Landkarte lädt zu einer Hörreise durch die Schweiz ein; mit der «Hörorgel» lassen sich – allein oder mit anderen – Geräusche und Klänge zu Tonlandschaften und Geschichten zusammenfügen; oder in der «Fabrik» kann die Geräuscherzeugung zu bestimmten Filmsequenzen selber erprobt werden.

«Hertzflimmern» wurde von Peter Kuntner, Stephan Lichtensteiger und Irene Vögeli von fischteich für das Forum Schlossplatz Aarau konzipiert und für das Gewerbemuseum Winterthur erweitert. Die Ausstellung wird von einem Rahmenprogramm begleitet.