31.03.19 – 15.09.19

Kohle, Koks und Pech

Logo Kohle, Koks und Pech
Logo Kohle, Koks und Pech
© Lapatsch Unger; Philipp Weber
Torf, Braunkohle und Steinkohle − von der Natur während Millionen von Jahren aus Holz transformiert – sind als fossile Brennstoffe seit langer Zeit bekannt.

Im Verlaufe der Geschichte gelang es jedoch, diese Rohstoffe zu veredeln, also in hochwertigere Brennmaterialien und künstliche Werkstoffe umzuwandeln. Zu verdanken ist dies raffinierten Verfahren: Während Birkenpech als Klebstoff, Holzkohle zur Eisengewinnung und Russ als Pigment schon seit der Frühzeit bekannt sind, katapultierte die Entwicklung von Koks die Stahlindustrie in die Moderne, Stadtgas beflügelte die Urbanität und die bei der Verkokung gewonnenen Chemikalien ermöglichten die Entwicklung neuer Farb-, Arznei- und Kunststoffe.

Die Sonderpräsentation findet im Rahmen des Material-Archivs statt und vermittelt die Grundlagen zu den Zusammenhängen des schwarzen Energieträgers. Gleichzeitig lotet sie das Potenzial des Materials Kohle für gestalterische Zwecke aus und zeigt aktuelle Arbeiten des Designers Philipp Weber und des Designerinnenduos Lapatsch / Unger, die alle im Kontext der Universität der Künste Berlin entstanden sind.

Veranstaltungen im Rahmen der Ausstellung

Eröffnung Sonderpräsentation: Kohle, Koks und Pech
Sa 30.03.19
Eröffnung Sonderpräsentation: Kohle, Koks und Pech
Begrüssung und Einführung Markus Rigert, Co-Leiter Gewerbemuseum Winterthur und Franziska Müller-Reissmann, Sammlungsverantwortliche Material-Archiv, Zürcher Hochschule der Künste
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Öffentliche Führung: Kohle, Koks und Pech
So 07.04.19
Öffentliche Führung: Kohle, Koks und Pech
Öffentliche Führung durch die Sonderpräsentation «Kohle, Koks und Pech» im Forum und im Material-Archiv
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Museumskonzert: Metamorphosen
So 19.05.19
Museumskonzert: Metamorphosen
Museumskonzert in der Sonderpräsentation «Kohle, Koks und Pech»
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Informationen für Medienschaffende

Medieninformationen und hochaufgelöste Medienbilder stellen wir Ihnen als Downloaddateien zur Verfügung. Impressionen aus der Sonderpräsentation folgen jeweils nach der Eröffnung.

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